Allgemeine Regeln:
- Helpdesk ist nachts NUR in der Brotfabrik
- Striktes Alkoholverbot in den Schlafräumen
- Haltet alles sauber
- Im Schlafraum leise sein, reden könnt ihr draußen und nehmt Rücksicht auf AnwohnerInnen (Zimmerlautstärke!!!)
- Stickerverbot!
In der Uni:
- Bitte macht euren Dreck weg: Besen & Lappen bekommt ihr bei der Orga
- In der Bib ist striktes Essen- und Getränkeverbot
- ALLE Räume im EG im Schloss sind tabu (außer Hörsaal)
Am Abreisetag: Die Unterkünfte müssen bis 10:00 Uhr geräumt sein!
Awareness-Team:
+4915730164899
Bei Fragen oder Unklarheiten bitte die WhatsApp-Gruppe benutzen oder die Gruppenadmins kontaktieren.
Im Notfall:
Duschen
Frankenbad und Beueler Bütt:
Goetheallee 29-35, 53225 Bonn-Beuel
Duschzeiten:
Mi.-Fr.: 6:30-8:00 Uhr
Sa.-So.: 9:00-11:00 Uhr
Das A-Team
Ihr könnt euch auch jederzeit an die helfenden Menschen wenden, sie werden euch aus unangenehmen Situationen holen, euch in einen geschützten Raum bringen und das Awarenesteam für euch kontaktieren.
Awareness?
Packliste
Wichtige Dinge, an die ihr denken solltet:
- Ausweisdokumente (Personalausweis/Reisepass, Führerschein)
- Bargeld
- Isomatte & Schlafsack
- Leckeres für den Regionalabend am Mittwoch
- Handtuch & Badelatschen
- Zahnputzzeug & Duschgel
- Hygieneartikel
- Festes Schuhwerk für Exkursionen
- Brotdose
- Wasserflasche
- Campinggeschirr
- Schreibzeug und/oder Laptop
- Taschenlampe
- Bargeld
- Sonnencreme
- Umhängeband für dein Namensschild
- Wetterfeste Kleidung (in Hamburg is eigentlich immer nass und kalt)
- Eigener Bedarf (z. B. Medikamente, etc.)
- Motivation, Toleranz & Respekt
- 1-2 Kästen regionales Bier pro Fachschaft für den Icebreaker am Mittwochabend
- ganz viel gute Laune
Urschrei und Steiger
Brauchtum heute? Eine kleine Geschichte zum Steiger
Auf den folgenden Seiten kannst du den Steiger lesen und wirst ihn hoffentlich mit anstimmen können. Hast du dir aber überlegt was du dort singst oder fühlst du dich gar von gewissen Passagen angegriffen? Kennst du den Steiger vielleicht schon aber hast ihn bisher nur mit Pop und Schlagersmusik in Verbindung gebracht. Auf Parteitagen vernommen aber fragst dich immer noch warum und wieso? Dieser kleine Text soll dir helfen dieses alte und eigentlich traurige Lied zu erklären.
Das Lied ist ein Resultat aus etlichen Varianten, welche alle auf eine Ballade aus der Mitte des 16.Jhd basieren („Ein Mägdelein soll früh aufstehn“). Es handelt im Groben davon, dass eine Frau den Tod ihres Mannes unter Tage betrauert. Dies war recht häufig und auch heute noch sterben etliche Kumpel und kehren nicht mehr über Tage zurück. Es ist ein anstrengender und gefährlicher Beruf und welch bessere Möglichkeit gibt es, um sich aufzuheitern als das Singen? Darum hatte sich ab dem 16. Jhd ein Gros an Bergreyhen – also Bergmannsliedern entwickelt. Unser Steiger fing früher noch mit „Steh auf – der Steiger kommt“ oder „wach auf“ „auf auf“, denn damals fing die Schicht um 04 Uhr an und etliche Menschen sind unter Tage eingeschlafen. Wurde man dabei vom Steiger, also dem Vorarbeiter, erwischt wurde der Lohn gekürzt. Darum halfen sich die Kumpel und riefen sich diese Warnung zu. Kein Wunder also, dass sich ein Lied nicht durchsetzt, welches dich daran erinnert, das du heute Morgen weniger Lohn erhalten hast. So etwa ab der Mitte des 19Jhd
hatte man dann das „Wach auf“ mit dem etablierten Gruß und Glückwunsch, dem „Glück auf“ ersetzt. Nun war die bekannte „Urform“ des Liedes entstanden und hatte sich bald überall durchgesetzt.
Es waren die Bergleute aus dem Erzgebirge, welche dann mit ihren Kapellen losgezogen sind, um dieses Lied in anderen Revieren zu verbreiten. Als ihre Gruben geschlossen wurden taten sich die Herrenkapellen zusammen und zogen nur noch im vollen Ornat durch die Region um ihre „Reyhen“ zu verbreiten. Somit konnte der Siegeszug des Steigerliedes beginnen. Quasi alle Zechen und Reviere hatten dieses Lied angenommen und mit der Zeit ihre eigenen Versionen entwickelt. Daher haben wir diese ursprüngliche Version mit ihren 6 Strophen gewählt um möglichst nahe an der Entstehung zu bleiben. Alle folgenden Strophen wurde später hinzugedichtet und enthalten teils derbe Sprache, repräsentieren aber eine bestimmte Berufsgruppe, wie z.B. die Berg- und Hüttenleute. Diese so genannten Fakultätsstrophen haben eine Vielfalt angenommen so dass fast jeder Berufszweig am Lied teilnehmen kann und sollte das nicht der Fall sein, gibt es die letzte Strophe für die „andern Leut“.
Urschrei (überliefert per Geschiebe aus dem Präkambrium)
Wir treffen uns zum Bergfest hier,
In München zur BuFaTa.
Wir lachten viel und tranken Bier
Doch sind wir nur zum Spaße da?
Die Antwort ist natürlich JA!
Publikum: (NEIN!) Sprecher: [DOCH!] ALLE: Oooh!
Wir lernen neue Leute kennen,
Und wir sind all‘ zusammen da
Um uns als Geos zu bekennen.
Publikum: (Huiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!!!!)
Das Diskutier’n neuer Ideen
Das Klären vieler offner Fragen
Und jeden Morgen aufzustehen
Das muss nicht heißen sich zu plagen.
Publikum: (aufgeregtes Geraune)
Zusammen haben wir viel gesehen
Als wir auf Exkursionen gingen
Zusammen wollen wir nun stehen
Um dann die Bergleut‘ zu besingen.
Wir wollen derer nun gedenken
Bei denen unsre Wurzeln sind
Und ihnen unsre Stimmen schenken
Drum stimmt den Steiger an geschwind!
Anstimmen des Steigerliedes
Das Steigerlied in 6 Strophen
Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
|: Und er hat sein helles Licht bei der Nacht 😐
|: schon angezünd’t 😐
Schon angezünd’t! Das gibt ein’n Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, 😐
|: ins Bergwerk ein 😐
Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut‘ sein,
|: die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht 😐
|: aus Felsgestein 😐
Aus Felsgestein graben wir das Gold,
|: doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht, 😐
|: dem sein wir hold 😐
Ade, nun ade! Lieb‘ Schätzelein!
|: Und da drunten im tiefen finst’ren Schacht 😐
|: da denk‘ ich dein 😐
Und kehr ich heim, zum Schätzelein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, 😐
|: Glück auf, Glück auf! 😐
Die einzelnen Fakultätsstrophen
Der ausrichtende Präsident der BuFaTa fragt das Publikum:
„Sind: _________ anwesend?“
Die Angesprochenen antworten: „sunt!“ und stimmen ihre jeweilige Strophen an.
Jede Strophe beginnt mit:
Wir ______’s Leut, sein’s kreuzbrave Leut….
und endet mit:
|: … und saufen’s aus 😐
Geologen:
Denn wir haben krumme Beine und den Rucksack voller Steine
Mineralogen
Denn wir machen dünne Schliffe und benetzen sie mit Schiffe
(Denn wir hocken froh hier alle und erforschen die Kristalle)
Paläontologen
Denn wir sammeln Ammoniten und verbreiten üble Sitten
Geophysiker
Denn wir schießen in die Röhren um den Westempfang zu stören
Sonstige Studierende der Geowissenschaften („Wir sonstigen Leut’“)
Wir sind ’s fünfte Rad am Wagen und das könn’mer nicht ertragen.
Die anderen Leut‘
Denn wir tragen zwar kein Leder aber saufen tut ein jeder.
|: Und wir saufen auch! 😐
Lex Barbarae
- Die Würde der Barbara ist unantastbar.
- Alle Regeln gelten immer für den aktuellen Halter der Barbara.
- Niemand und Nix sollte beschädigt werden oder werden müssen.
- Die Barbara bleibt immer in der Box.
- Die Barbara ist nach dem Ur-Schrei zum Klau freigegeben.
- Die Barbara wird zum Abschlussplenum ausgelöst.
- Die Barbara und deren derzeitiger Besitzer muss zu jedem Plenum und Abendessen bekannt sein.
- Die Barbara sollte nach Möglichkeit trocken untergestellt werden
- Die Barbara darf nicht *abgeschlossen sein.
- Die Barbara-Auslöse-Forderung muss immer zeitnah geschehen, spätestens aber am Samstagmorgen zum Beginn des Frühstücks und die Barbara darf ab Beginn des Frühstücks nicht mehr geklaut werden.
- Die Barbara-Auslöse-Forderung gilt nur mit Nachweis des Besitzes.
- Die Auslöse-Forderungen müssen immer für die ausrichtende Fachschaft machbar und bis zum Abschlussplenum umsetzbar sein. Außerdem sollte es nichts sein, dass ein Großteil der ausrichtenden Fachschaft involviert werden muss.
Workshopthemen
Erster Slot: Donnerstag 10:30 bis 12:30 Uhr
Wofür braucht es unseren Verein?
(Seppl (GeStEIN e.V.))
Welche Erwartungen haben Fachschaften an eine bundesweite
Interessenvertretung und wie kann der Austausch zwischen
den Standorten gestärkt werden?
Was erwartet ihr von GeStEIN e.V. und wie können wir das gemeinsam umsetzen.
Akkreditierung von Studiengängen
(Florens (RWTH Aachen)
Es wird das Akkreditierungswesen vorstellen. Dabei
geht es um die studentische Rolle in Akkreditierungsverfahren, bei dem es grob um die
Themen: Lehre und Qualitätssicherung geht. Wenn ihr euch also für das Thema Lehre
interessiert, könnt ihr dort einiges für eure Arbeit mitnehmen, was auch die Arbeit in
Gremien umfasst. Dabei geht es auch um die Möglichkeit, selbst als studentische
Vertretung aktiv zu werden, Studiengängen an anderen Standorten zu begutachten.
Hochschulzerfall (Teil 1)
(Leander (TU Berlin), Theresa (Uni Bremen), Vincent (FSU Jena))
Unsere Hochschulen werden kaputtgespart & die Gebäude zerfallen. Kann man so anständig studieren? Lasst uns eine Resolution erarbeiten, in der
wir die vollwertige und nachhaltige Finanzierung der Hochschulen fordern.
Zweiter Slot: Donnerstag 14 bis 16 Uhr
Hochschulzerfall (Teil 2)
(Leander (TU Berlin), Theresa (Uni Bremen), Vincent (FSU Jena))
Unsere Hochschulen werden kaputtgespart & die Gebäude zerfallen. Kann man so anständig studieren? Lasst uns eine Resolution erarbeiten, in der
wir die vollwertige und nachhaltige Finanzierung der Hochschulen fordern.
Schutzraum oder Freiraum? Wie weit muss und darf Awareness gehen…
(Nastja, Iven)
Wie können wir in fachschaftlichen Kontexten mit Personen umgehen die
Veranstaltungen aber auch den Alltagsbetrieb stören. Durch z.B. politische Statements
oder Belästigungen, sowie bewusste Störung von fachschaftlichen Abläufen.
Und inwieweit sind wir auf Veranstaltungen in der Pflicht, einzelne Personen vor dem
Konsens der Mehrheit zu schützen, sprich wie weit muss Awareness gehen.
KI im Geo-Studium – Was müssen wir morgen (noch) können?
(Cedric, Maren (TU Darmstadt))
Sowie in allen Bereichen können auch in den Geowissenschaften bereits viele Aufgaben durch KI unterstützt oder übernommen werden. Doch was bedeutet diese Entwicklung für unser Studium? Welche Kompetenzen müssen Geowissenschaftler*innen in der Zukunft noch selbst beherrschen, was kann KI besser und welche Fähigkeiten werden durch KI vielleicht sogar wichtiger?
Karrierewege im öffentlichen Dienst – Einstieg, Arbeitsalltag und Tarifstrukturen
(Solveig (RWTH Aachen))
Der öffentliche Dienst ist für Geowissenschaftler*innen einer der größten Arbeitgeber, wirkt aber für viele Studis oft wie eine “Blackbox”. Mit diesem Workshop soll die Vielfalt der Aufgabenbereiche, von Behörden und Landesämtern bis hin zu Wasser- und Umweltverbänden beleuchtet werden. Wir sprechen über typische Einstiegsmöglichkeiten, Anforderungsprofile und die Unterschiede zum Berufseinstieg in der freien Wirtschaft. Zudem wird ein Blick auf die unterschiedlichen Tarife sowie Eingruppierung geworfen.
Dritter Slot: Samstag 9 bis 11 Uhr
Politische Neutralität: Kann sie existieren und wie gehen wir damit um?
(Anna, Sage (Uni Heidelberg))
In der Politik gibt es seit Jahren einen globalen Rechtsrutsch.Trotzdem ist staatlichen Institutionen weiter das Prinzip der politischen Neutralität vorgeschrieben. Was dies für die Wissenschaft/uns als Fachschaften bedeutet, wollen wir euch in diesem Vortrag vorstellen. Da es ein sehr facettenreiches Thema ist, möchten wir allerdings nicht nur ein thematischen Input geben, sondern auch eure Meinungen zu der Thematik hören und eine gemeinsame Definition mit euch erarbeiten.
Darauf folgt eine Austauschrunde, die nicht nur auf dem ersten Teil des Workshops aufbaut, sondern vor allem auf den Erfahrungen der unterschiedlichen Fachschaften beruht. Beispielsweise können wir auf Fragen und Erfahrungen über die ihr evtl. andere Meinungen hören möchtet oder auf Probleme, die in der Vergangenheit aufgrund von politischen Positionierungen innerhalb der Uni oder Fachschaft entstanden sind, eingehen.
Ende Gelände? Geländepraktika der Zukunft
(Niklas, David (Hannover))
Exkursionen sind für uns sicher Highlight des Studiums. Dennoch erleben wir wahrscheinlich alle wie Exkursionen wegfallen, oder so teuer werden, dass eine Teilnahme schlicht unmöglich wird,
Gemeinsam wollen wir verschiedene Perspektiven und Herausforderungen um die Gestaltung zukünftiger Geländepraktika und Exkursionen diskutieren.
Krasse FSR-Exkursionen und wo sie zu finden sind
(Casey, Quentin (Uni Hamburg))
Wir alle lieben Exkursionen. Die Frage ist nur wohin?
Wir alle haben unsere eigenen Lieblingsplätze und Geheimtipps. Doch nicht alle kennen sich so gut auch außerhalb unseres Tellerrandes aus.
Mit diesem Workshop wollen wir in lockerer Runde hören: Wo fahrt ihr mit der Fachschaft auf Exkursionen? Tagestrip oder doch ein verlängertes Wochenende? Was zahlt ihr? Am Ende wollen wir eine volle Karte mit spannenden Reisen haben. Die Ergebnisse sammeln wir und stellen sie allen Fachschaften zur Verfügung!
Terra Connect –
Kongress für junge Geowissenschaftler*innen
(Jari, Johanna (Orga der Tagung))
Mit diesem Workshop wollen wir euch unsere Vision und Pläne für eine Tagung von und für Early Career Scientists vorstellen. Terra Connect soll ein Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit über Fachrichtungen, Institute und Standorte hinweg sein.
Im zweiten Teil unseres Workshops wollen wir mit euch in den Austausch gehen, um unter anderem eure Erwartungen an eine solche Tagung zu sammeln. Außerdem brauchen wir interessierte und motivierte Menschen, die sich an der Orga beteiligen wollen. Die Beteiligung versichert viele wertvolle Erfahrungen und Vernetzungen!
Workshop vom BDG
Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) erweist uns die Ehre einen Workshop auf unserer BuFaTa zu führen.
Es wird um den Verband gehen und euch sicher ein paar gute Einblicke in ihre Arbeit und Möglichkeiten geben. Sicherlich werden auch alle eure Fragen beantwortet!
Überblick zu den Exkursionen
Generelle Info: Bei den Exkursionen sollte kein Alkohol konsumiert werden
- Im Land der Drachen, Riesen und Vulkanen
In einer Reise durch die Zeit starten wir mit Gesteinen des variszischen Grundgebirges und sehen uns danach den bekannten Siebengebirge Vulkanismus an. Bei diesem gibt es einige Besonderheiten, die wir uns auf der Exkursion ansehen werden. Dazu zählen Lahare, Latite und natürlich darf der Drachenfelstrachyt nicht fehlen. Auf dem Drachenfels werdet Ihr auch eine wunderschöne Aussicht ins Mittelrheintal und die niederrheinische Bucht haben.
Aber was haben diese Gesteine mit Drachen und Riesen zu tun? Wenn Ihr das wissen wollt, dann kommt doch mit. Natürlich dürft Ihr auch mit, wenn euch die Geologie interessiert 😉
Wir werden den ganzen Tag draußen sein. Die Exkursion ist etwa 14 km lang und hat etwa 400 Höhenmeter. Leider gibt es erst gegen Ende der Exkursion auf dem Drachenfels die Möglichkeit auf Klo zu gehen.
Exkursionsleitung: Nico Schmülling
Anreise: Öffis
Treffpunkt und Start: 8 Uhr am Schloss
Wichtige Hinweise:
- festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
- es ist eine sehr lange Exkursion
- ausreichend Trinken und Verpflegung
- Weinwanderweg Ahrtal
Wir wandern vom Bahnhof Kreuzberg nach Mayschoß und lesen dabei die Geschichte des Ahrtals direkt aus der Landschaft. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Bahnhof Kreuzberg. Ein Hammer wird nicht benötigt, es wird im wesentlichen eine Wanderung, für die sich aber wetterfeste Kleidung und feste Schuhe anbieten. Außerdem sollte etwas Verpflegung eingeplant werden. Unterwegs laufen wir durch das devonische Grundgebirge, das hier die steilen Talflanken bildet. Es besteht aus Ton- und Siltgesteinen, zum Teil kalkig, und wir schauen uns an, wie diese Gesteine entstanden sind. Genau diese Hänge sind ideal für den Weinbau und lassen die Ahr bei Starkregen gleichzeitig schnell anschwellen. Das Geländerelief verbindet also zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Außerdem sprechen wir über die Flutkatastrophe von 2021, darüber, wie sie sich erklären lässt, und darüber, was Prävention leisten kann. Von den Höhenwegen aus habt Ihr dabei immer wieder freie Sicht ins Tal. Wir legen etwa 10 km zurück, überwiegend auf moderaten Höhenwegen, und sind mit allen Stopps rund 6 Stunden unterwegs. Die An- und Rückreise läuft ausschließlich mit dem öffentlichen Nahverkehr.
Exkursionsleitung: Mario Valdivia Manchego
Anreise: Öffis
Treffpunkt und Start: 10 Uhr, Bahnhof Kreuzberg
Wichtige Hinweise:
- feste Schuhe
- wetterfeste Kleidung
- ausreichend Trinken und Verpflegung
- Laacher See
Vor unserer Haustür liegt eines der spannendsten Vulkangebiete Mitteleuropas. Die englisch-sprachige Exkursion startet um 9:30 Uhr am Schloss und klärt zunächst, wie die Eifel in den deutschen und europäischen Vulkanismus passt und warum es hier überhaupt Vulkane gibt. Bei Regen kann diese Einführung bequem im Torbogen des Schlosses stattfinden, andernfalls auch am ersten Stopp . Dieser befindet sich in der Region um den Laacher See. An den surge-deposits der Wingersbergswand wird es um die Entstehung von Eruptionssäulen und deren Kollaps gehen. Anschließend geht es zum Seniorenheim zwischen Brohl-Lützing und Wassenach, wo wir den Kontakt zum Grundgebirge und weniger surge-artige Ablagerungen sehen, und schließlich zur Jägerhütte (Tönisstein) mit typischen Flow-Ablagerungen. Die Wege sind kurz: Nur zur Wingersbergswand laufen wir etwa 20 Minuten pro Strecke, ansonsten sitzen wir zwischen den Stopps im Auto. Die Exkursion eignet sich also auch für alle, die nicht weit laufen möchten, aber gern an der frischen Luft interessante Geologie entdecken. Gegen 14 bis 15 Uhr sind wir zurück in Bonn. Bei allgemeinem Interesse und gutem Wetter sind noch zwei weitere Stopps in Wassenach möglich: den Römerbrunnen, wo es um vulkanische Gase und die Überwachung der Eifel geht, und den Kunskopf mit Schlackenkegel, Sill und Maarablagerung. Entsprechend dauert die Exkursion dan etwas länger. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfohlen.
Exkursionsleitung: Ambre Luguet
Anreise: Autos
Treffpunkt und Start: 9:30 Uhr am Schloss
Wichtige Hinweise:
- die Exkursion findet auf Englisch statt
- festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung
- Museum und Mineralogie
Wir treffen uns um 10 Uhr am Museum und starten mit einer kleinen Führung durch die Sammlung. Danach machen wir eine Mittagspause von 30 bis 60 Minuten.
Um 13 Uhr geht es im Raman-Labor weiter. Zuerst gibt es eine Einführung in die Raman-Spektroskopie: Wie funktioniert die Methode, und wie lassen sich damit Minerale erkennen? Danach wird das Labor geöffnet, und Ihr könnt selbst Proben mitbringen und bestimmen lassen. Vielleicht habt Ihr schon länger ein unbekanntes Mineral: einer von Omas Edelsteinen, ein schöner Kristall von der letzten exkursion oder ein Schmuckstein an einem Ring. Bringt also unbedingt Minerale mit.
Für alle die keine Lust auf eine klassische Exkursion haben oder großes Interesse an Mineralen ist diese Exkursion sehr gut geeignet. Wenn ihr euch bei einer der kürzeren Exkursionen eingetragen habt, steht es euch natürich frei ebenfalls mit schönene Kristallen vorbeizukommen.
Exkursionsleitung: Thorsten Geißler Wierwille / Museumsteam
Anreise: Öffis
Treffpunkt und Start: 10 Uhr am Museum
Wichtige Hinweise:
- eigene Minerale zum bestimmen mitbringen
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